Urlaubs-Sparbuch

Urlaubssparbuch

Wer viel arbeitet, sollte auch sorgenfrei enstpannen können. Damit das ohne großen Aufwand immer bezahlbar ist, möchte ich Dir heute die Idee eines Urlaubs-Sparbuchs ans Herz legen.

Was ist das?

Ein stinknormales Sparbuch (ja, es gibt da keine Zinsen. Aber um die geht es uns hier gerade nicht.) auf das Du monatlich per Dauerauftrag den Betrag einzahlst, den du für deinen Urlaub zur Verfügung haben möchtest. Die Summe bemisst sich danach, was Du im letzten Jahr für Urlaub ausgegeben hast, durch 12. Falls es dieses Jahr etwas günstiger werden sollte – nun gut, dann hast Du einen Puffer fürs Jahr drauf. Falls es dieses Jahr teurer wird, hast Du wenigstens einen Gutteil schon auf der Seite (und kannst den Dauerauftrag gleich anpassen). 

Denk daran, am Anfang des Monats abbuchen zu lassen!

Wichtig ist hierbei, dass Du den Dauerauftrag so einrichtest, dass er immer dann von Deinem Konto abgebucht wird, wenn du Dein Gehalt bekommst, denn am Ende des Monats ist oft ja nichts mehr übrig, was man sparen könnte.

Wie du schon in meinem früheren Finanztipp Video sehen konntest (SPARZEITPUNKT) kommst Du besser klar, wenn du zu Monatsbeginn mit weniger haushalten musst, als später aus leeren Taschen schöpfen zu wollen.

 

Sparbuch einrichten

Richte also ein Sparbuch ein (ein Tagesgeld lohnt sich dafür i.d.R. nicht) und lege einen entsprechenden Dauerauftrag zum 1. oder 15. des Monats (entsprechend deiner Gehaltszahlung) ein. Benenne beides “URLAUBSSPARBUCH”, dann kannst Du Dich über diese Abbuchung auf dem Kontoauszug wenigstens freuen.

Mach es dir schwer

Übrigens musst du kein Girokonto bei der Bank haben, bei der du ein Sparbuch einrichtest: Du kannst es auch bei einer Bank vor Ort eröffnen.

Natürlich kannst Du es auch bei Deiner Hausbank einrichten – aber wenn Du dazu neigst, manchmal über die Stränge zu schlagen, machst Du es Dir gerade mit der unkomplizierten Online-Verfügbarkeit sehr leicht, in Versuchungsmomenten das Konto zu plündern … theoretisch ist der Urlaub dann futsch!
Also mache es Dir lieber etwas schwerer, an das Geld ranzukommen, damit Du es tatsächlich nur für den gedachten Zweck – nämlich deinen Urlaub – ausgibst.

2 Kommentare, sei der nächste!

    1. … ich bin vielleicht tatsächlich etwas archaisch. 🙂
      Ich mag Sparbücher – weniger Zinsen als auf dem Tagesgeld gibt es da momentan auch nicht und man kann ihnen Namen geben (oder Sonderbezeichnungen), außerdem kann man sie problemlos auch noch regional führen (für diejenigen, die keinen online-Zugriff auf solche Schatzkonten haben wollen).

      LG schickt Anette

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