Money-Mindset – Was is´n das eigentlich?

Ich bin froh. Seit einiger Zeit bemerke ich einen deutlichen Zuwachs an Menschen, die sich mit Geld beschäftigen. Egal, ob das schon ein Trend oder noch eine Strömung ist, es ist gut. Umso mehr Leute sich mit ihren Finanzen auseinandersetzen, umso mehr Bewusstsein wir für diese Themen entwickeln, umso eher können wir uns fehlgeleitetem Kapitalismus und kurzsichtiger „Geiz-ist-geil“-Mentalität entgegenstellen.

Willst Du das Geheimnis lüften und die Engel bitten? Kannst Du!

Wenn Du Dich also am Markt für finanzielle Persönlichkeitsentwicklung (meine Wortschöpfung!) umschaust, so kommst du am Money-Mindset nicht vorbei.
Es gibt offensichtlich sehr viele Wege, sich mit Blockaden, Glaubenssätzen und Verhaltensmustern bezüglich der eigenen finanziellen Situation auseinanderzusetzen – und ich habe nicht zu allen einen verstandesmäßigen Zugang. Wenn ich noch ganz gut akzeptieren kann, dass man mittels einem Gesetz der Anziehung („The Secret„) positive Anreize setzt (was nicht heißt, dass man sich auf eine Parkbank setzt und darauf wartet, dass das Geld einfach so vorbei geritten kommt!), so steige ich spätestens beim Anrufen von Engeln schlicht und einfach aus.

Aber das ist ja auch kein Wunder: Ich komme aus einer knallharten Branche, in der der homo oeconomicus die Idealform eines Menschen ist. Natürlich gibt es diese besondere Spezies nicht – wir sind und bleiben fühlende, Unsinn-denkende und irrational handelnde Individuen. Aber ich kann nicht anders, als über Zahlen und über ökonomische Prinzipien eine werteorientierte innere Haltung – also ein sogenanntes Money-Mindset – aufzubauen und es zu lehren.
Was mir allerdings aufgefallen ist: Zu mir kommen keine Menschen, die nicht „auf dem Weg sind“.

Leute, die sich noch nie damit beschäftigt haben, dass Geld verdienen, anlegen und vermehren etwas mit Eigenverantwortung zu tun hat, interessieren sich nicht für Finanzbildung. Sie haben kein (gesundes) Money-Mindset.
Willst Du das Geheimnis lüften und die Engel bitten? Was es mit dem #Money-Mindset wirklich auf sich hat. Klick um zu Tweeten

Wer an seinem Money-Mindset arbeitet, hat die halbe Arbeit schon getan

Es gibt nur hopp oder topp. Entweder setzt Du Dich mit dieser Eigenverantwortung ernsthaft auseinander und entwickelst eine stabile innere Haltung zur Finanzwelt, zu Konsum und Sparen, zu Sicherheit und Risiko – dann wirst Du früher oder später bei der Finanzbildung (und damit meine ich jetzt nicht nur meine) landen: Ein verantwortungsvoller Mensch trifft niemals ohne grundsätzliches Wissen eine wichtige finanzielle Entscheidung.
Oder Du setzt Dich eben nicht auseinander, willst nicht lernen – und willst nicht verantwortlich sein. Erstens hast Du es ja von Kind auf nicht anders gelernt (wo auch?) und zweitens ist ja auch deutlich einfacher, den anderen (Staat, Partner, Arbeitgeber, Kinder… usw.) die Schuld zu geben, als sich selbst einzugestehen: „Ich habe mich nicht genug gekümmert.“
Beides ist legitim, keine Frage. Es gibt schließlich eine ganze Generation von Menschen, die in ihrer Nicht-Verantwortung auch Glück hatte.
Heute gibt aber deutlich mehr Menschen (und wenn ich mir so manche Wahlergebnisse anschaue, habe ich den Eindruck, es werden immer mehr), die eben unter den Konsequenzen ihrer Nicht-Entscheidungen und ihrer Nicht-Verantwortung leiden. Und die sich darüber empören, dass sie nicht überall auf Verständnis und Mitgefühl stoßen. Ganz ehrlich: Ich sehe hier eine Art Klassenkampf auf uns zukommen, der nur vordergründig etwas mit Geld und Reichtum zu tun hat, sich im Kern aber um Bildung und Wahrung der Eigenverantwortung dreht.

Aber die, die das betrifft, lesen diesen Artikel bestimmt nicht – also bleiben wir bei Dir und allen anderen, die sich kümmern. Und bei denen, die sich zumindest einbilden, dass sie sich kümmern wollen. Ich habe die Engel ja oben schon erwähnt – und sie gehören wohl zu den hochesoterischen Wegen, sich dem Thema Geld anzunähern. Dieser Weg wird mir wohl auf immer verschlossen sein und ich kann meine Skepsis schlecht verhehlen – für manche ist es aber offensichtlich eine Alternative, sonst gäbe es in diesem Segment nicht ein solch großes Angebot und die entsprechende Nachfrage.
Auch der halb-spirituelle oder der rein körperliche Zugang ist für mich ein Buch mit 7 Siegeln – aber ich kann nicht die Augen davor verschließen, dass hier mit den Menschen etwas passiert. Ich habe zwar keine Ahnung, was – aber im Grunde ist das ja auch egal, Hauptsache, es bessert sich.
Was ich aber genau weiß, ist, dass Geldprobleme sehr oft nur das Symptom für die Verleugnung/die Erkrankung des eigenen Systems, des eigenen Geldbewusstseins ist.
Wer seine

  • alten Verhaltensmuster, die man in seiner Familie mitbekommen hat
  • Glaubenssätze, die man sich selbst angeschafft hat
  • Beschränkungen und selbsterfüllende Prophezeiungen aufgrund mangelnder Aufklärung und Bildung

nicht aktiv (egal auf welche Weise) angeht, endet gerne in Selbstsabotage. Solche Muster, solche Verhaltensweisen, sind definitiv auf den Menschen selbst zurückzuführen – aber es geht nicht darum, dass man einen Schuldigen hat, mir geht es darum, dass es ein „Steckenbleiben“ in der Weiterentwicklung ist, das Ausbleiben von Einsicht, Wachstum und Lernen. Hast Du nicht auch einen Freund, der nicht in der Lage ist, einen Job länger als 1 oder 2 Jahre zu behalten? Bestimmt kennst Du auch eine Frau, die sich mit traumwandlerischer Sicherheit immer wieder einen neuen falschen Mann sucht? Und wie vielen Menschen in Deiner Umgebung rinnt das Geld einfach immer irgendwie durch die Finger, und das auf manchmal wirklich blödsinnige Art und Weise?

Bitte sehr: Ein Panoptikum der Möglichkeiten

Wer sich aber auf den Weg machen möchte, kann das auf vielerlei Arten tun. Ob es damit anfängt, dass Du über einen Blogartikel stolperst und Dich die Worte so anfixen, dass Du denkst: „JA! Das kann ich auch!“. Oder ob Du für Dich das Gefühl eines „schwarzen Loches“ oder einer „gläsernen Decke“ in Deiner Entwicklung fühlst, irgendwas, was Dich hindert, Du aber nicht genau benennen kannst (die, die jetzt nicht wissen, was ich meine, brauchen sich bitte keine Mühe geben, es zu verstehen. Sei einfach froh, dass Du es nicht kennst.) – es gibt mit Sicherheit einen Money-Mindset-Arbeiter, der seinen Weg mit Dir teilt.
Und weil ich ja nur meinen Weg der Finanzbildung kenne und mir bewusst bin, dass mein Weg nicht zwingend der beste erste Schritt für jeden sein kann, habe ich mich mal umgeschaut, welche Ansätze noch zu einem guten Money-Mindset führen können:
Ich habe mir Personen der verschiedensten Couleur ausgesucht, die alle mit Menschen – und erst in zweiter Linie (wenn überhaupt) mit Geld arbeiten und die sich auf die Fahnen geschrieben haben, anderen Menschen zu helfen, besser mit ihrem eigenen Geld umzugehen, mehr zu verdienen und ein erfolgreicheres (wer definiert, was Erfolg ist?) Leben zu führen.

In den nächsten Monaten werde ich Dir diese Menschen vorstellen: Wer sind sie, wie genau arbeiten sie mit wem genau – und wie genau verdienen sie bitte ihr Geld?
Wenn Du Dich also „auf den Weg machen“ willst, so wirst Du hier mit Sicherheit fündig – es erwarten Dich spannende Menschen mit völlig unterschiedlichen Ansätzen und Verfahrensweisen. Ich wünsche Dir viele Einsichten, Durchbrüche, Ansichten und wie immer…- neues Wissen! 🙂

Die Money-Mindset-Arbeiter sind:

13 Kommentare, sei der nächste!

  1. Guten Morgen Anette! Freue mich schon auf Deine nächsten Artikel über die Money-Mind-Set-Arbeiter. Bin gespannt, welche Methoden eingesetzt werden – von Aufstellungen, Affirmationen bis Klopftechniken habe ich schon einiges miterlebt. HG Jörg

    1. Lieber Jörg,

      Klopftechnik (EFT) ist dabei, Affirmationen sowieso. Aufstellung habe ich schon selbst miterlebt- aber eher zu anderen Themen. Einen Profi, der sich auf Aufsstellungen in Geldthemen spezialisiert hat, kenne ich noch nicht… – aber die Serie geht ja weiter, sobald ich jemanden finde, werde ich ihn oder sie zum Interview „verhaften“. 🙂

      Liebe Grüße schickt
      Anette

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