Guthaben-Kreditkarte

Wieder einmal ein Tipp aus meinem Mehr-Konten-Modell für die Privatfinanzen, für das ich gar nicht genug werben kann.

Das Geld dient Dir, nicht Du dem Geld

Über all dem Sparen, Haushalten und Sortieren sollten wir nie vergessen: Wir sind keine ökonomischen Vernunftbeutel, wir sind mindestens genauso sehr instinkt- und impulsgetriebene Konsumtierchen.
Unterdrücken wir unsere „unvernünftige Seite“ zu lange, mutieren wir entweder zu Geizhälsen (auch uns selbst gegenüber) oder schlagen irgendwann ernsthaft über die Stränge.
Also: Wenn du „unnötig“ Geld ausgibst, hab` wenigstens Spaß dabei. Ohne schlechtes Gewissen.

Ein Häufchen für die Unvernunft

Damit Du also kein schlechtes Gewissen für Deine (nicht soooo häufigen) Spaßkäufe haben musst, solltest Du Dir eine Guthabenkreditkarte zulegen. Gerade Impulskäufe neigen ja sehr dazu, ihren Glanz zu Hause beim Blick auf das Girokonto zu verlieren: Das kann auch nicht Sinn der Sache sein.
Was wir nicht ändern können, sollten wir akzeptieren – dazu gehört auch unsere Unvernunft.

Mit einer Guthaben-Kreditkarte legst Du Dir ein Polster für die Zeiten an, in denen Du Dich nicht so gut im Griff hast (übrigens ist das bei Männern und Frauen gleich. Komm mir also jetzt nicht mit PMS oder so. 😉 ).

Falls du noch keine Guthabenkreditkarte hast: Da kannst Du gut mal über ein Vergleichsportal suchen.

3 Kommentare, sei der nächste!

  1. Absolut einverstanden! Außerdem wächst die Zahl der Anbieter permanent, so dass es wirklich schon sehr günstige Karten gibt.
    Und Guthabenkreditkarten lösen alte Probleme. So kann man z.B. sehr gut das Guthaben auf der Kreditkarte als Quelle für online Überweisungen nutzen, wenn man über kein Bankkonto verfügt oder es nicht benutzen möchte.

  2. Hallo Anette,
    Ich frage mich schon, ob man solch eine Guthabenkreditkarte nun wirklich braucht. Wenn man sich schon so einen Spass-Fonds zulegen möchte, könnte man das doch auch mit Bargeld tun, oder?
    Ich habe überhaupt kein derart arg gestörtes Verhalten zu Kreditkarten. Ich propagiere lieber einen vernünftigen Umgang mit dem Teufelszeug – siehe https://*wegenbisserlvielWerbungentfernt*.com
    Viele Grüße
    MFF

    1. Hallo lieber Lukas,
      nein, es ist kein Spass-Fonds (siehe Definition des Begriffs „Fonds“ im Geldanlage-Zusammenhang -> https://de.wikipedia.org/wiki/Investmentfonds), sondern eine zweckgebundene Rücklage, die praktischerweise auch gerade mit einem modernen Zahlungsmittel verknüpft ist. Natürlich kann man sich auch ein Bargeldkässchen zu Hause aufstellen – könnte dann aber ein Sicherheits oder Verfügungs-Problem damit bekommen. Jeder wie er mag, es ist nur eine Anregung. 🙂

      LG schickt Anette

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