Hallo Welt!

So, da ist er nun. Mein eigener Blog.

Ich bin mal gespannt, wo das hinführt. Vielleicht lässt der ein oder andere sich ja auf Diskussionen ein, vielleicht gibt es witzige Schlagabtausche und vielleicht können wir alle etwas lernen.
Ich jedenfalls freue mich auf Euch und hoffe auf rege Beteiligung!

A pros pos „Lernen“:
Das steht bei mir momentan ganz oben an!

Von dem Geldlehrer Lehrgang hatte ich ja schon berichtet, ich habe in diesen 3 Tagen mehr für meine Praxis gelernt als in den ganzen zweieinhalb Jahren Studium. Natürlich war das Studium wegen der Theorie unabdingbar – aber die Inhalte, die mir jetzt vermittelt wurden, waren ganz anderer Natur.
Kinder  – sorry, Jugendliche! – unterrichten ist eigentlich nichts viel anders als Erwachsene beraten. Sie lassen sich nämlich ungern be-lehren und wenn sie nicht verstehen, was Du von ihnen willst, so machen sie es einfach nicht.
Der wohltuende Unterschied zu den Erwachsenen besteht allerdings darin, dass sie dir SAGEN, wenn sie etwas nicht verstehen und dass sie dir auch sehr drastisch kundtun, wenn sie Dich jetzt gerade doof finden. 😉


Erwachsene  tun das eher selten. Die sagen „Jaja“ (- und wir wissen alle, was das heißt!) und nicken freundlich. Manchmal wünschte ich mir, wir hätten uns etwas mehr vom „Kindsein“ behalten.
Ich habe also angefangen zu lernen, wie man lehrt – ein, wie ich finde, hochspannendes Thema, ich werde über meine Fortschritte berichten.

Zum Thema „Beraten“ fällt mir das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Hannoverschen ein, das ich diese Woche gelesen habe:
danach ist jeder 4te Bürger der Überzeugung, er könne im Alter alleine mit seiner gesetzlichen Rente auskommen. Und deren Ansicht nach stellen die anderen Möglichkeiten der Altersvorsorge nur ein Angebot an die Besserverdienenden dar.

Über dieses Ergebnis bin ich schier entsetzt! Wer um Himmels willen kommt denn in 20 Jahren mit 40% seines ehehmaligen Bruttogehalts (und das noch nicht mal inflationsbereinigt!) aus?
Ich dachte, mittlerweile müsste wirklich auch dem letzten Bürger Deutschlands klar geworden sein, dass man sich nicht mehr auf den Staat als Versorger verlassen kann.

Natürlich wird hier keiner verhungern – aber ein schöner Ruhestand sieht mit Sicherheit anders aus, als allmorgendlich beim Amt anzustehen und sich Mietzuschüsse und Rabattmarken einzufordern!
Wahlweise kann man natürlich auch die Stellenanzeigen der geborgten Saarbrücker Zeitung (das Abo mußte nämlich schon lange gekündigt werden) nach Nebenjobs durchsuchen.

Hierzu hätte ich dann auch die

Frage der Woche

Gloria Optimista ist 35 Jahre alt und hat einen ziemlich toll bezahlten Job als GoGo-Tänzerin. Da ihr das nächtliche Arbeiten zunehmend schwerfällt und die Trinkgelder immer weniger werden denkt sie darüber nach, eine Umschulung zu machen. Natürlich überlegt sie nun auch, wie ihre finanzielle Situation im Alter sein wird, wenn sie zukünftig weniger verdient. In ihrer neuesten Renteninformation steht, dass sie mit 67 Jahren eine Rente von stolzen 2.631,- € erhalten wird (sie hat jung angefangen zu arbeiten!). Da dort auch etwas von Kaufkraftverlust steht, überlegt sie weiter. Sie ist ein schlaues Köpfchen und hat durchaus bemerkt, dass die Dinge, die sie gewöhnlich einkauft, in den letzten Jahren stärker im Preis gestiegen sind als ihr das statistische Bundesamt weismachen will. Sie rechnet also für sich mit einer Inflationsrate von 4,5%.
Welche Kaufkraft haben ihre erwarteten 2.631,- € beim Renteneintritt?


Die ersten zwei Leser (CFPs, Geldlehrer und studierte Banker dürfen nicht mitspielen!) die Frau Optimista die Frage beantworten können, dürfen sich bei mir eine Flasche leckeren Cremant abholen.

So meine Lieben, für das erste Mal möchte ich es gut sein lassen, denn das Wochenende und meine Rosenkranzdamen (ja, fragt nur nach! *lach*) rufen nach mir.
An dieser Stelle will ich aber noch meinem Göttergatten Martin dafür danken, dass er mir innerhalb einer Woche diesen Blog zurecht gezimmert hat und ich schon gleich „on“ gehen kann. 🙂

Wir arbeiten weiter daran!

Ich wünsche Euch ein tolles Wochende, keine weiteren Euro-Hiobsbotschaften und ein schnelles Rechnen – die ersten zwei sind dabei!

Und was Gloria betrifft, so zeichnet sich eine interessante Story in meinem Geschichten-Spinner-Gehirn-Eckchen ab – ich befürchte, mein Cremantvorrat wird heftig dezimiert…

Bis nächste Woche

Eure

anette

Weitere Artikel

Ein Kommentar, sei der nächste!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Löse diese Aufgabe vor dem Abschicken! * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.