Gelassenheit ist ein guter Anlageberater

Geld und Gelassenheit scheint sich für viele Menschen auszuschließen. Erst recht, wenn es dabei um Depots, Aktien und Ähnliches geht. Falls du dann noch regelmäßig Nachrichten schaust und verfolgst, welchen Schwankungen die Kurse von heute auf morgen unterliegen, wird dir vielleicht manchmal mulmig und du siehst deine Altersvorsorge schon den Bach runterrinnen. Keine Sorge, das musst du nicht.

Sei gelassen!

Stärkere Abwärtsbewegungen an den Märkten können unserer Psyche schnell einen Streich spielen, unerfahrene, bzw. un-gelassene Anleger neigen dann oft zu unkoordinierten Rettungsversuchen oder krassen Übersprungshandlungen. Lass es!

Stattdessen: Tief durchatmen. Falls du unsicher wirst, wirf nochmal einen genauen Blick auf Dein Depot und mach Dir wieder bewusst, wie die einzelnen Positionen zusammenhängen und warum Du nochmal welchen Titel gekauft hast.

Natürlich macht es niemandem Spaß, morgens ins Depot zu gucken und nur noch rote Zahlen zu sehen, mir auch nicht. Und natürlich wäre es toller, wenn Deine Anlagen einfach stetig und sicher steigen würden – aber so läuft der Hase nun mal nicht 🙂
Umso länger Dein Depot besteht und umso selbstbewusster und wissender (!) Du dein Depot selbst aufgebaut hast, umso leichter wird es Dir fallen, mit Schwankungen umzugehen:

Wenn Du Dein Depot ordentlich strukturiert und strategisch aufgebaut hast, kannst du zu fast jeder Zeit ruhig und gelassen sein, denn da sind solche – völlig normalen – Schwankungen ja bereits eingerechnet.

In der Ruhe liegt die Kraft

Auch für (andere/weitere) Geldentscheidungen macht es Sinn, Dich in Gelassenheit zu üben:
Es ist nie sinnvoll, Schnellschuss-Entscheidungen zu treffen, weil Du just vorgestern festgestellt hast, dass die (zu geringe) Rente doch schon bedrohlich nahe rückt oder wenn Du schmerzlich durch Vorfälle in Deiner Umgebung daran erinnert wirst, dass Du etwas tun solltest, was Du schon ewig auf die lange Bank geschoben hast (ein Testament zu machen, zum Beispiel).

Geh das Thema jetzt natürlich an, ja. Aber in Ruhe und nicht mit Hauruck-Aktionen – denn sonst gehst du unnötig Risiken ein oder bist nicht sorgsam genug.

Falls du dabei Unterstützung brauchst, du weißt ja, wo du mich findest. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.