Ganzheitliche Beratung ist keine Mär mehr

Zeit für Veränderung SCHWARZ

Als ich vor 6 Jahren angefangen habe, Finanzberatung anders zu machen, war ich ziemlich allein auf weiter Flur. Es gab genau 1 Person in ganz Deutschland, die schon so arbeitete, wie ich arbeiten wollte: Provisionsfrei, stundenbasiert und vollkommen unabhängig von allem und jedem.

Bis heute hat sich zwar viel getan, es gibt aber außer uns beiden immer noch keinen Vermögensspezialist, der z. Bsp. auch die Depotbegleitung ausschließlich nach Aufwand abrechnet (die meisten nehmen einen prozentualen Anteil des Depotvolumens.* Auch Honorarbanken arbeiten so.)

Aber es wird. Gerade diesen Monat hatte ich das Vergnügen, zwei weitere Menschen kennenzulernen, die auch anders arbeiten. Nicht genau in meinem Bereich, aber doch eng verwandt mit Geld, Menschen, Unternehme(r)n.**

Juhuu, es gibt noch andere Menschen, die so denken wie ich!

Nach solchen Begegnungen und Telefonaten bin ich wieder motiviert:
Es gibt Mitstreiter. Ich bin nicht allein. Ich bin nicht auf dem Holzweg.
Und: Ganzheitliche (Finanz)beratung ist weder esotherische Modeerscheinung noch leeres Marketingschlagwort. Es gibt sie. Wirklich.

Ganzheitliche Beratung ist weder esotherische Modeerscheinung noch leeres Marketingschlagwort. Klick um zu Tweeten

Ring of many hands teamEs ist schön, sich auszutauschen darüber, dass Honorarberatung im Kopf anfängt und dass mündige Kunden tatsächlich Kunden sind, mit denen man nachhaltig und anständig gutes Geld verdient.
Könnt Ihr Euch vorstellen, wie befriedigend es ist, sich mit jemandem zu unterhalten, der verstanden hat, was „andere Finanzberatung“ meint und sogar: Was ich mit dem Finanzcoaching und vor allem der Finanzbildung bezwecken will?
Denn gerade diese Mündigkeit  – bei mir über den Weg der Aufklärung und Bildung – bringt genau die Menschen hervor, diejenigen sind, die die am Ende des Tages die Wirtschaft und die Gesellschaft verändern werden.

Solche Mit-Denker zu finden ist erleichternd. Erhebend. Macht geradezu euphorisch.

Und kommt leider immer noch zu selten vor.

In der ganzen Zeit, in der ich nun auf dem Markt bin, habe ich vielleicht eine handvoll Kollegen kennengelernt, die echte Honorarberatung leben. Vielleicht zwei weitere handvoll lebt anständige Finanzberatung (es ist egal, ob sie dabei Provisionen verdienen, darum geht es im Kern nicht) und es gibt noch ein paar Hundert Finanzdienstleister – auch in Banken und Versicherungsbüros – die versuchen, den Spagat zwischen ihren eigenen Werten und dem, was in der Branche gemeinhin als Vertrieb bezeichnet wird, so hinzubekommen, dass sie morgens aufrecht in den Spiegel schauen können.

Der Rest ist das, was übrigbleibt. Die, die nach wie vor so arbeiten wie früher. Die über kurz oder lang von Fintechs und Robobanking ersetzt werden. Die keine Zukunft mehr haben, weil sie keiner mehr braucht.
Falsch: Weil sie keiner mehr will.

Denn obwohl die große Masse der Kunden es noch nicht weiß und die Berater es sich selbst noch nicht ganz klar gemacht haben: Die vertriebsorientierte Finanzberatung ist tot.

Die vertriebsorientierte Finanzberatung ist tot. Sie weiß es nur noch nicht. Klick um zu Tweeten

Niemand möchte mehr ein Finanzprodukt verkauft bekommen – Kunden von heute wollen einkaufen.
Sie möchten frei sein, ein Angebot anzunehmen – oder auch nicht. Sie möchten nicht mehr durch Produktoffensiven und Marketingsprüche manipuliert und bevormundet werden.Zeit für Veränderung SCHWARZ
Sie möchten nicht mehr vertrauen müssen, weil der andere zu Ihnen sagt, „Vertrau mir, ich weiß, was gut für Dich ist!“.

Sie möchten vertrauen können, weil der andere zu Ihnen sagt: „Hier sind die Fakten, hier sind Deine Möglichkeiten – und es ist Deine (gute, weil wissende) Entscheidung, welchen Weg Du gehst!“

 

 

* Wenn Du ein Honorarberater sein solltest, der auch so arbeitet und Du meiner Aufmerksamkeit entgangen bist, bitte melde Dich bei mir, wir sollten uns kennenlernen!

** Vielen Dank, dass es Euch gibt, Stefanie Kühn, Grischa Schulz, Benita Königbauer, Ute Grabow, Lothar Schmidt, Stefan Meier, Alexandra Stöhr, Christian Müller , Dieter Rauch und andere.

Ein Kommentar, sei der nächste!

  1. Liebe Anette,

    ich war gestern in einem Webinar, in dem ich die Community-Ziele für Interessierte und Kunden von Swiss Life kennenlernte. Ein Umdenken, das auf dem zunehmenden Alter der Menschen gründet:
    Co-Creation – Ideen einbringen und mitgestalten
    Austausch – Vorsorgethemen verstehen, Fragen stellen, anderen helfen

    Damit soll die Kundenorientierung gestärkt werden. Genau wie Du es beschreibst, geht es nicht ums Verkaufen, sondern ums Einkaufen. Es gibt dazu auch ein Video.

    Herzlichst
    Evy

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