Der 1-Minuten-Finanztipp: Wie ein Einkaufszettel helfen kann

Manchmal bin ich erschreckend konservativ, in dem Zusammenhang könnte auch schon mal das Wort „spießig“ gefallen sein. Das ändert aber nichts an der Sinnhaftigkeit dieses bestechend einfachen Finanztipps:

Schreibe einen Einkaufszettel

Wenn Du losziehst und – so wie wir früher-  Deine Einkäufe nach Lust und Laune machst, wird das oft ganz schön teuer: Hier fällt Dir mal ein neues Produkt in den Einkaufswagen, da gibt es etwas im Sonderangebot („Keine Ahnung, wozu wir das kochen, aber es wird sich schon finden!“) und dort: „Oh, schau mal, da haben sie die guten Nudeln von XY, lass´ uns da mal welche auf Vorrat kaufen!“

Am Ende hast du dann einen vollen Einkauswagen, volle und unübersichtliche Vorratsschränke und trotzdem mindestens an einem Tag in der Woche keinen Plan, was es denn zu essen geben soll.

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… und mache eine Wochenplanung

Nutze dazu ganz klassisch Stift und Papier oder eine App deiner Wahl, hier gibt es sogar ein Vergleich solcherart Apps, da kommen auch Technikfreaks auf ihre Kosten.
Richtig effektiv wird der Einkaufszettel aber erst dann, wenn du voher auch richtig in Deine Wochenplanung hineingehst:
Wer ist wann überhaupt zu Hause und kocht?
Was willst Du an welchem Wochentag kochen?
Was brauchst Du dazu, was hast Du noch im Haus, was muss weg?

Warum Du nicht nur Geld dabei sparst

Davon abgesehen, dass Du einfach weniger einkaufst, schmeißt Du logischwerweise auch viel weniger weg. Außerdem kaufst du tendenziell gesünder ein: Wenn auf dem Wochenplan 4mal hintereinander Fleischgerichte mit Sahnesauce stehen, könnte es selbst dem liebevollsten Fleischesser auffallen, dass es sinnvoll sein könnte, auch einen Salattag einzuschieben. Du sparst Zeit – theoretisch kannst Du so einkaufen, dass Du mit einem einzigen Einkauf die ganze Woche über versorgt bist, das braucht ein bisschen Übung in der Planung, geht aber ziemlich gut.
Und für Paare gibt es noch einen Sondereffekt: Wenn Ihr Euch gemeinsam hinsetzt und die nächste Woche mit „Wer kocht wann was?“ plant, hat nicht nur ein wenig Qualitätszeit miteinander verbracht, sondern verteilt auch noch die Hausarbeit gerecht(er).

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