Der Broker ist egal

Eine Frage, an der man sich sicherlich eine Weile aufhalten kann, ist die nach dem Broker (= die Depotbank, bei der Du Deine Wertpapiere, Fonds und ETFs kaufst).
Mein Tipp, der vermutlich (fast) immer zutrifft ist: Fang einfach an!
Das gilt auch für Depotanbieter, denn ein „perfekt“ gibt es auch hier nicht, also halte Dich mit diesem Schritt nicht zu lange auf.
Die Länge der Recherche schützt Dich nämlich nicht vor der dann eintretenden Praxis: Du wirst erst im Anwenden merken, was für Dich passend ist.

Was beachten?

Würfeln solltest Du die Plattform, mit der Du arbeitest, aber auch wieder nicht.
Mein Tipp an Dich ist daher: Nimm Dir zwei Stunden Zeit um die Anbieter genauer anzuschauen. Achte dabei eher darauf, wie verständlich Dir die Ansprache erscheint und wie nutzerfreundlich der Auftritt ausschaut, denn das ist – gerade als Newbie – noch viel wichtiger als der Preis.

Der Preis

Preislich gibt es sicherlich Unterschiede, aber die sind selten so gravierend, als dass man dafür nicht ein Extra bekäme oder auf ein anderes verzichtet. Hier also wieder: Schau was dir passt.

 

Keine Verbindung für’s Leben – Du kannst Dich umentscheiden

Du musst Dich nicht für die Ewigkeit entscheiden, so ein Wertpapierdepot ist schnell und unkompliziert umgezogen.
Denn auch hier gilt: Erst wenn Du es ausprobiert hast, wirst Du feststellen, ob es zu Dir passt. Suche Dir also aus den einschlägigen und guten Vergleichen z.Bsp. bei justETF oder Discountbroker aus, welcher Anbieter Dir am sympathischsten erscheint und lege los.
Du wirst sowieso erst über die Zeit feststellen was du brauchst, magst und haben möchtest und dann kannst Du Dich – falls notwendig – mit diesen neuen Erkenntnissen nochmal viel fundierter auf die Suche machen.

3 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi Anette,

    an dieser Stelle bin ich nicht ganz Deiner Meinung. Zum einen hast Du natürlich Recht, erst die Praxis wird zeigen, ob der gewählte Broker wirklich zu einem passt. Jedoch finde ich, dass je nach geplanter Handelsausrichtung durchaus die Wahl des Brokers gezielt getroffen werden sollte. Zum einen unter dem Aspekt „wie oft möchte ich handeln“ und zum anderen „was möchte ich handeln“. Ich denke daraus ergibt sich dann eine gute Tendenz, sodass der erste Griffe nicht ganz so daneben geht 😉

    _____________________________________
    Beste Grüße
    Alexander | GELDz.de

    1. Lieber Alexander,
      der Tipp richtet sich ja eher an „Neulinge“ – und da sollte sich die Handelsausrichtung hoffentlich im Standard-Bereich (Einmaleinzahlung/Sparplan in Fonds/ETFs) orientieren. Wer fängt schon gleich mit Knock-Outs, Discount-Zertifikaten oder ETCs an? 😉
      Für die Spezialbereiche gibt es natürlich Broker, bei denen der eine besser geeignet ist als der andere, das ist keine Frage – wer aber schon so weit ist, dem werden auch die dazu passenden Broker schon über die Füsse gefallen sein.

      LG schickt Dir Anette

  2. Hi Anette,
    ja, für ETF-Sparplan-Anleger gibt es tatsächlich eine gute Auswahl an etablierten Banken/Brokern die sogar einige ETFs zum kostenfreien Handel anbieten 🙂
    Beste Grüße & ein paar schöne Feiertage
    Alexander

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