1-Minuten-Finanztipp: Ach, du dickes Ei!

Der ultimative Spartipp zu Ostern: Willst Du wirklich reich werden, liegt der Königsweg in der Kombination von viel Geld erwirtschaften und wenig Geld ausgeben, das ist ja klar. Am wenigsten Geld gibst du aus, wenn du Deine Gene für dich behältst.

Falls Du noch keine Kinder hast ist dieser Tipp locker eine Viertel- bis halbe Million Euro wert:

Schaff dir keine Kinder an!

Statistisch benötigen Eltern gut 160 Tausend Euro für ihr Kind bis zur Volljährigkeit.
Statistiken hinken aber ziemlich, wie wir wissen. Dieser Durchschnitt berechnet sich nämlich aus deutlich mehr arm und nicht ganz so viel reich:
Aus (vielen) Familien, bei denen die Kinder nicht so viel Freude haben und dementsprechend weniger finanziellen Aufwand verursachen, genauso wie aus (weniger) Familien, in denen die Kinder vergoldeten Puderzucker um das zarte Näschen geblasen bekommen.

Wenn Du meinen Blog liest, wette ich darauf, dass Du zu denjenigen gehörst, die, wenn sie etwas anfangen, es auch richtig tun:
Deine Kinder werden in der Aufzucht nicht nur das statistische Mittelmaß kosten – und Du wirst sie wahrscheinlich nicht mit 18 vor die Tür setzen.

Ich rechne mit meinen Schülern im Geldunterricht regelmäßig aus, wie viel sie kosten, bis sie auf finanziell eigenen Füssen stehen. Hier kommen wir dann auf deutlich realistischere Werte zwischen 250.000 und 500.000 (das ist dann aber schon fast Puderzucker) Euro.

Lass uns mal kurz rechnen

Sagen wir mal, Dein Kind kostet bis zum 25ten Lebensjahr 270.000,- Euro.
Würdest Du stattdessen die 10.800,- Euro jährlich auch nur mit 3,5% anlegen, so hättest Du statt eines undankbaren Blags, dass nur noch Sonntags mit eigener Familie zum Mittagessen anreist, ein nettes Konto mit 435.000,- Euro Guthaben, über das Du Dich freuen könntest.
Jetzt mal ehrlich, die Wahl ist doch eigentlich gar keine, oder? 😉

Was tun wenn du schon Kinder hast?

Ganz klar: Verkaufen! Du musst dringend den Wertverlust, den Du durch diese unrentable Finanzentscheidung geschaffen hast, wieder ausgleichen.
Falls Du aber eher die unternehmerische Schiene fahren möchtest, kannst Du sie natürlich auch für dich arbeiten lassen, um ihren Wert für Dich zu steigern: Kugelschreiber zusammenbauen können sie bestimmt schon ab ca. 5 – 6 Jahren, Zeitungen austragen geht locker ab 12 und in der Kneipe bedienen geht auch schon ab 15, wenn Du mit dem Wirt ein freundliches Gespräch führst.

Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein tolles Osterfest. Mit oder ohne Kinder 😉

Deine Anette

 

 

P.S.: Heute ist nicht nur Oster Sonntag, sondern auch der erste April.

P.P.S.: SCHERZ! Für diesen Blogartikel mussten keine Kinder leiden!

 

 

4 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hi Anette,
    Finanziell magst Du völlig recht haben, dennoch finde ich Deinen Scherz trotz 1. Aprils ein wenig geschmacklos! Kinder sind das größte Geschenk, das man im Leben erhalten kann. Jeder, dem dieses Geschenk zu Teil wird, sollte ich glücklich schätzen. Ich bin selbst glücklicher Vater von zwei Kindern und dennoch recht zielstrebig am Weg zur finanziellen Freiheit unterwegs.
    Den Schluss, dass finanzielle Freiheit nur kinderlos klappt oder Kinder der Killer für die finanzielle Freiheit sind, halte ich für einen problematischen Wertekonflikt.
    Viele Grüße
    MFF

    1. Lieber Lukas,

      ehrlich gesagt, habe ich auf einen Kommentar dieser Art nur gewartet – erstaunlich, dass er von Dir kommt.
      Manchmal ist ein Scherz einfach nur …ein Scherz. Die einen können darüber lachen, die anderen eben nicht.

      Schöne Ostern (welche ich übrigens mit meinen Kindern verbringe 😉 ) wünscht Dir und Deiner Familie
      Anette

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